Das Biotop Wald besitzt als Jagd- und Weideland besonders in Europa schon
lange einen hohen Stellenwert. Ungefähr genauso lang dient er dem
Menschen als Holzlieferant. Heute weiß man, dass der Wald als
Wasserspeicher, Luftfilter und Kohlendioxidbinder eine noch viel größere
Bedeutung hat. In der Vergangenheit und auch noch heute wurden die Prioritäten
nicht immer im Waldschutz gesetzt, sodass die Schäden besonders hier in
den Erzgebirgskammlagen deutlich sichtbar sind.
Der forstbotanische
Lehrpfad informiert seine Besucher mit Hilfe von Statistiken, Schemen und
Texten über den geschädigten Zustand des Erzgebirgswaldes und zeigt Maßnahmen
auf, diese Schäden weitestgehend zu beheben. Er setzt seinen Weg an
heimischen Nadelbaumarten wie der Eibe und der Gemeinen Kiefer fort,
vorbei an heimischen Laubbäumen, zum Beispiel der Rotbuche und dem
Bergahorn. Natürlich findet man hier den traditionellen erzgebirgischen
"Vugelbeerbaam". Doch auch fremdländische Arten wie Blaufichte
und Riesenlebensbaum kann man hier bewundern.
Wer nun Lust bekommen hat, sich näher mit dem Thema Wald zu beschäftigen, der könnte mit einem
Besuch des etwa 1 km langen forstbotanischen Lehrpfades einen Grundstein
legen.
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